Daniel Malheurs „Tonbild Postkarte“

Gerade eben erreichte uns ein Brief eines wohlbekannten und hochgeschätzten Künstlers aus der Hauptstadt, den wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten wollen!

Photo von Heinrich v. Schimmer

Ihr Lieben,

ich habe gerade ein neues Crowdfunding-Projekt gestartet und möchte Euch auf diesem Wege  darauf aufmerksam machen. Mit dem SalonTrio Malheur (Geige, Klavier Gesang) haben wir ein wunderbares Programm – 5 Uhr Tee bei Familie Kraus – auf die Bühne gebracht.

Nun wollen wir im November ins Studio gehen, um die Titel aufzunehmen. Uns fehlte nur noch der „richtige“ Tonträger. Die CD ist leider out. Sie ist aus Plastik, passt in kein Smartphon und der dazugehörige Player lässt sich auch nur noch bei einigen wenigen Enthusiasten finden. Deshalb wollten wir „ganz modern“ die Stücke zum Download anbieten. Das wiederrum ist etwas „farblos“, um es im monokelPopulären Bauchladen feilzubieten. Wir machten uns also auf die Suche und haben etwas ganz feines entdeckt:

Die Tonbild-Postkarte!
Dies wunderbare Zeugnis tontechnischer Raffinesse – eine Postkarte wie man sie als musikalischen Gruß in den 1920ern zu verschicken pflegte – erfreut jeden Kuriositätensammler, Musikliebhaber und Postkartenfreund und ist auf jedem herkömmlichen Plattenspieler abspielbar! Eine der wunderbaren Nummern unseres Albums wird auf die Oberseite der Karte eingeprägt, sodass man Ihren Klängen dann wirklich lauschen kann.

Weitere 20 Titel aus dem Debüt-Album des SalonTrio Malheur – eine musikalische Melange aus Cabaret-Chansons von Rudolf Nelson, Friedrich Holländer, Kurt Weill & Co. und klassischen Salonstücken von Arturo Toscanini, Vitorio Monti und Astor Piazzola – werden zum Download bereitgestellt…
Als Dankeschön für Eure Unterstützung revanchieren wir uns persönlich, z.B. mit einem Abendessen in der Villa Krause, einer Übernachtung in der Berliner Künstlerpension Salome, einem gemeinsamen Konzertbesuch und weiteren kleinen Aufmerksamkeiten. …und natürlich mit unserer Tonbild-Postkarte!

 

Photo von Heinrich v. Schimmer

Die Finanzierungsphase läuft bis zum 31.10.2018
Die Adresse des Crowdfundings lautet: https://www.startnext.com/salontrio-malheur

Und hier darf ich Euch noch die Familie Krause vorstellen:

Berlin 1928: Schnapsfabrikant a.D. Direktor Alois Krause hat schon bessere Zeiten gesehen. Seine Firma ist pleite, seine Frau ist ihm davongelaufen und unter den Möbeln klebt der Kuckuck. Doch Krause lässt sich nicht unterkriegen. Gemeinsam mit seinem treuen Diener Rudolph und dem polnischen Dienstmädchen Fräulein Emilia hält er sich mit kleinen Gaunereien über Wasser. Allwöchentlich wird in der Villa Krause der „Fünf-Uhr-Tee“ zelebriert. Während man die Gäste mit musikalischen Kabinettstückchen und kulturbeflissener Rezitation unterhält, macht sich der Herr Direktor mit tatkräftiger Unterstützung seines Dieners Rudolph auf die Suche nach einer neuen und solventen Herzdame. Unterdessen bietet Frl. Emilia in ihrem Bauchladen eine Kollektion feinster Genussgüter feil, serviert den Gästen Appetithäppchen und nutzt die Gunst der Stunde für kleine Diebereien, um die monetäre Situation im Hause Krause zu entspannen.

 

Photo von Heinrich v. Schimmer

Die Gastgeber:
Herr Direktor Alois Krause: Daniel Malheur / Gesang
Diener Rudolph: Peter André Rodekuhr / Klavier & Gesang
Frl. Emilia Nowacka: Agata Gromek / Geige & Gesang
Wir würden uns riesig freuen, wenn Ihr einmal vorbeischauen würdet. Wir sind für jede Art der Unterstützung dankbar.
Bis auf bald im wahren Leben

Euer Daniel Malheur