GGG: Mimi and Toutou – Wind River – Last man standing

GGG steht für „Gesehen, Gelesen, Gehört“ und soll euch einen kleinen Einblick gewähren, wo sich unsere Autoren privat  so rumtreiben. Immer Montags wird hier von den „G“s berichtet, wobei diese auch gegen „Gefunden, Gespielt, Genäht“ oder ähnliches ausgetauscht werden können. Die hier wiedergegeben Meinungen spiegeln ausschließlich die der Autoren wieder und entsprechen nicht zwangsläufig denen der Redaktion.

Diese Woche: Alex  Gesehen – Gelesen – Gehört

Gelesen: Mimi and Toutou go forth – Giles Folden
Während des 1. Weltkrieges wurde der Tanganjikasee in Afrika von Deutschen gehalten. Der längste See der Welt war von großer strategischer Bedeutung für die Kriegsführung in Zentralafrika. Die britische Marine entschloss sich das Gewässer wieder für die britische Krone zu erobern (und schätzte dabei die Lage fatal falsch ein, da sich dort nicht zwei deutsche Schiffe, sondern drei befanden. 28 Männer wurden entsandt diese Heldentat zu versuchen. Da man knapp an Personal war, wurde die Expedition von Geoffrey Spicer-Simson angeführt. Der älteste Lieutenant Commander der britischen Flotte (immer noch nicht Captain), ein vom Kriegsgericht verurteilter notorischer Lügner. Mit den beiden kleinen Kanonenboten Mimi and Toutou machte er sich auf, die Deutschen zu besiegen.

Was ihm auch gelang… irgendwie.

Gesehen:  Wind River

Der dritte Teil der „Neo-Western“ Serie von Taylor Sheridan (nach Hell or Highwater und Sicario). Spannender Thriller über Gerechtigkeit umrahmt von einer wundervollen Wildnis mit einem Knallersoundtrack aus der Feder von Nick Cave und Warren Ellis.

Gehört: Willie Nelson – Last man standing 

Der letzte der Outlaws, 85 Jahre alt und bringt immer noch jedes Jahr ein Album raus, in dem von Altersschwäche keine Spur zu finden ist. Mit viel Humor, Kritik und Herz wird man hoffentlich noch viel von ihm hören. „Good Country Music is simple – Three Chords and the Truth“