Maker of the Month, August: Domenikus von Sterneisen

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Herr von Sterneisen ist seit 2012 Mitreisender im Rauchersalon.

Er zählt nicht zu den Personen, die omnipräsent sind. Wenn er aber einen Beitrag einstellt, dann hat selbiger sich gewaschen.

So überraschte er uns z.B. mit einem etwas oskuren Adventsgruß.

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Seine kleinen, aber feinen, Artefakte sorgten in der Vergangenheit für so manchen Lacher. Frei nach dem Motto „Machen statt reden“ hat er uns im Nürnberger Raum eine großartige Veranstaltung beschert. Das Clockwork Cabinet brachte den Nürnbergern und ihren Gästen das Genre Steampunk näher und konnte wirklich begeistern.

Seine Vorträge sind legendär. So erheiterte und begeisterte er das Publikum auf der Veranstaltung „Villa Nostalgica“ mit seinen Berichten über die Wolperdingerjagd.

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Dort stellte er auch seinen Octopus Ferdinand vor.

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Aber lassen sie Herrn Sterneisen einmal selbst zu Wort kommen:

„Ich selbst sehe mich natürlich noch weit von der Professionalität eines Horatius Steams oder eines Genies wie dem Herrn Teleman von Phone entfernt. Somit betrachte ich diese Auszeichnung durchaus als Ritterschlag. Doch mit jedem weiteren meiner Projekte sehe ich kleine Fortschritte am Horizont.

Meine Werke sind eher der Versuch eine Idee mit dem passenden Material in Relation zu setzen und alten Exponaten eine neue Möglichkeit Existenz zu bieten.

Steampunk sehe ich in erster Linie als Gesamtkunstwerk und möchte mich da nicht auf ein Richtung wie Handwerk, kulturelle Darbietungen oder das Darstellen einer Rolle beschränken.

Steampunk lebt durch die Kreativen, die Steampunks darselbst. Einer meiner liebsten Beschäftigungen als Ausgleich zur Ruhe der Werkstatt sehe ich da die Zahlreichen Picknicks in der der ganzen Republik, bei der man neben dem kulinarischem Austausch auch Geist und Seele mit neuer Nahrung versehen kann.

Da hier der Süden in unsrem Freistaat der Steampunk eher ein beschauliches Dasein fristet war es an der Zeit einfach mal ein paar Engagierte um sich zu scharen und dem „man müsse hier mal was machen“ auch ein „Wir machen hier mal was!“ folgen zu lassen.

So ward im Jahre 2015 in Nürnberg das „Clockwork Cabinett“, die erste Veranstaltung als Missionsprojekt hier im Süden ins Leben gerufen das wir wegen der positiven Rückmeldungen auch im März 2017 wieder ausrichten werden.

Vielleicht sieht man sich ja dort…

Und so entlasse ich Sie in die Welt mit den besten Wünschen.

Bleiben Sie uns gewogen und bedenken Sie stets:

Tradition pflegen heißt nicht Asche aufzubewahren,

sondern Glut am Glühen zu halten…“

Sehr geehrter Herr Sterneisen,

Sie sehen  mich gerade knallrot werden. Danke für die Worte und die Auszeichnung aud Ihrem Munde. Selbstverständlich ist es mir persönlich eine Ehre, wieder am Cabinet teilnehmen zu dürfen.

Ich freue mich schon auf 2017.

Und Danke für diesen Satz. Ich sehe ihn in der heutigen Zeit als hoch politisch an:

Tradition pflegen heißt nicht Asche aufzubewahren,

sondern Glut am Glühen zu halten…

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam